black beatles zwergschnauzer

 
   
 
     
 
 

Top Züchter im VDH


 

Seit 1969 gibt es Hunde in unserer Familie. Über einen Airedale-Terrier, einen Schäferhund und einen Cocker Spaniel kamen wir an unseren ersten Riesenschnauzer.  

Assi war eine reinrassige Hündin mit allen typischen Merkmalen ihrer Rasse, aber sie hatte keine Papiere. Leider war sie nicht sehr lange bei uns, aber „einmal Schnauzer, immer Schnauzer“! So machten wir uns auf die Suche nach einer jungen Hündin und fanden ganz in unserer Nähe „Afra von der Farchauer Mühle“. Sie wuchs zusammen mit den 2 Töchtern  in unserem Haus auf und war unser drittes Kind!

         

Als Afra 5 Jahre alt war, bekamen wir von einem Bekannten einen jungen Mittelschnauzer pfs geschenkt – das ist eine lange Geschichte, mein Mann glaubt sie  übrigens heute noch nicht -  und nun dachten wir, dass unser Haushalt komplett sei. Das sollte sich aber als Irrtum herausstellen, denn als Afra in  den Hundehimmel einzog, wurde sofort ein weiterer Schnauzer angeschafft. Er wurde Rambo genannt und machte seinem Namen alle Ehre ! Seit der Zeit mit Rambo war das Thema Standard Schnauzer für uns erledigt und wir entschlossen uns dann doch lieber wieder für einen Riesen. Da wir gerne einen kupierten Hund haben wollten, holten wir Jannik aus Frankreich zu uns. Er war ein wunderschöner Hund und wurde von der Babyklasse ab sehr erfolgreich ausgestellt. Als er 12 Monate alt war wurde er auf HD geröntgt und leider brach für uns eine Welt zusammen. Jannik hatte HD-C und war somit zuchtuntauglich.

Wir haben uns lange überlegt was wir machen sollten, da wir uns aber damals schon entschlossen hatten in Richtung Zucht zu gehen, beschlossen wir uns von Jannik zu trennen.

Wir hatten damals durch die Ausstellungen Kontakt zu den Richtern und Züchtern Gisa und Walter Schicker bekommen. Im Zwinger „vom Bartenwetzer“ wuchs zu der Zeit eine junge Hündin heran, die uns außerordentlich gut gefiel. Ihr Name war „X“ und der Weg zu ihrem Bruder „Black Boy Radinie“ war eigentlich fast logisch. Wir hatten Gelegenheit diesen Hund zu kaufen und griffen sofort zu. Wir haben diesen Kauf nie bereut, jeder der Black Boy kannte, weiß was wir vermissen.  Jenny war zu dem Zeitpunkt als Black Boy ins Haus kam bereits völlig infiziert und begann sofort auf dem Hundeplatz mit der Ausbildung „ihres Riesen“.  Er machte seine  BH-Prüfung einen Tag vor seinem ersten Geburtstag und beide bestanden  sie mit Bravour. Jenny entschied sich für seine Ausbildung zum Rettungshund – Flächensuche und auch diese lange und wirklich nicht einfache Ausbildung wurde mit der erfolgreich bestandenen Rettungshundeprüfung abgeschlossen.

Aber wir wollten ja züchten und da wir die wunderschöne „X vom Bartenwetzer“ nicht bekommen konnten, bekamen wir eine Tochter von ihr. „Zibirian vom Bartenwetzer“  hielt Einzug in unser Haus und da mir inzwischen aufgefallen war, dass es auch wunderschöne schwarze Zwergschnauzer gab, kauften wir im Jahr 1996 auch noch die Hündin „Flair von Pewiz“. Es war dann nur noch ein kurzer Weg zu der Anmeldung eines eigenen Zwingers. 

  

Wir wählten den Zwingernamen „YESTERDAY`S“ der uns aber nicht genehmigt werden konnte, weil er in zu ähnlicher Form bereits für Irish Red Setter geschützt war. Tom Hövener – inzwischen ein guter Bekannter – züchtete bereits damals unter dem Namen „Yesterday`s Heros“ seine wunderschönen roten Setter. Wir wollten aber gerne bei den Beatles bleiben und so wählten wir den Namen „BLACK BEATLE`S“, der dann auch national und international geschützt wurde.  

Im Dezember 1997 wurde dann die kleine Flair die erste Mutter von Black Beatle's Babies. Leider ist sie 2008 über die Regenbogenbrücke gegangen, sie wurde nur 12 Jahre alt und wurde liebevoll „Queen Mum“ genannt, schlief in Herrchens Bett, schlürfte seinen Capucchino und ergatterte auch meistens ein Stückchen von seinem Essen. Sie durfte fast alles, was Hunde eigentlich nicht dürfen sollten, aber wenn sie so dasaß und einen anlachte, ja diese Hündin konnte wirklich lachen und viele ihrer Kinder können es auch, dann war man so was von machtlos ………..:)
Wir warteten damals sehnsüchtig auf Flair`s  8. Geburtstag, wir stellten
sie dann in der Veteranenklasse aus und dieser schöne kleine Hund , der in dem Alter noch topfit war, räumte auch noch zusammen mit Herrchen alle Veteranentitel ab.

         

In diesem ersten Wurf war nur eine Hündin und vier Jungs. Das kleine schwarze Zwergenmädchen wurde Angel genannt und blieb natürlich bei uns, sie wurde später Mutter der Würfe „G“, „H“ und „N“.  Sie können unsere Wurfchronik an anderer Stelle auf der homepage studieren.

Bereits vor ein paar Jahren wollte ich meinem Mann einen Affenpinscher kaufen, aber er konnte sich mit dieser Rasse einfach nicht so recht anfreunden. Nach der Welthundeausstellung 2000 in Mailand wurden wir auf wunderschöne weiße Zwergschnauzer aufmerksam gemacht und wir beschlossen, aus dem Ausland weiße Zwerge zu importieren. Es dauerte dann nicht mehr lange und wir konnten im August 2000 den kleinen „Tails“ vom Frankfurter Flughafen abholen.

Gott sei dank hatte er die lange Reise aus Amerika unbeschadet überstanden und fühlte sich sofort in unserer Meute wohl. Nicht lange danach machte sich mein Mann wieder auf den Weg und holte die kleine weiße „Supergirl“ aus Frankfurt ab, auch sie war aus Amerika gekommen um mit Tails zusammen im Februar 2002 die ersten weißen „Black Beatle`s“ zu bekommenJ Inzwischen haben wir auch noch „Woodstock“ aus Ungarn geholt um auch ihn später für unsere Zucht einsetzen zu können. Leider ist er uns über den Kopf gewachsen, er wurde 37cm groß und weiße Mittelschnauzer waren eigentlich nicht unser Zuchtziel. Woody lebt heute in einer netten Familie und ich bin sicher, dass er den ewigen Stress auf den Ausstellungen gar nicht vermisstJ

Natürlich werden immer noch schwarze Zwergschnauzer gezüchtet.
Ende 2001 hatten wir in Holland den schwarzen Zwergschnauzer-Rüden Chopin van de Spikke gekauft, er wurde häufig zum Decken eingesetzt und hat  in Deutschland und im Ausland für hervorragende Nachzucht gesorgt.

Im Frühjahr 2002 kamen zwei schwarze Zwergschnauzer Hündinnen aus der Tschechei zu uns. Alisa Clea Pod Koldumem gen. Vampy und Biene Maja Mlsnofka. Biene war leider recht ängstlich, gab dieses Verhalten auch teilweise an ihre Kinder weiter und wurde deshalb nach dem ersten Wurf sofort aus der Zucht genommen. Vampy bekam die schönsten schwarzen Kinder die man sich vorstellen kann, Sohn Black Beatle's Mr.Black Boy - Vampy wurde 2008 Bundesjugendsieger, PSK Klubjugendsieger und VDH Jugendchampion. Auch er hat bereits wieder Nachwuchs gezeugt. 

Im März 2002 wurde ein Wurf Riesenschnauzer geboren, aus dem sich Jenny eine junge Hündin behalten hat. „La Luna“ bekam in meinem Zwinger die Würfe "T" und "C²" und in Jenny's neu angemeldetem Zwinger ZIBIRIANS den Wurf "A". Sie führt heute ein nettes Rentnerdasein und paßt auf Haus und Hof auf.

 

 

Inzwischen (2009) bereichern noch Sunny Black Beatles von het Turfmeer (schwarz-silber), Kappelino's Alakska, genannt Hexe (pfeffer/salz) und der junge schwarze Rüde Zoom Zoom unser Leben. Mal sehen, wie sich die Sache weiter entwickelt :-)  

 Am 12. März 2009 wurde Alisa Clea Pod Koldumen, genannt Vampy, Mutter von 8 wunderschönen schwarzen Zwergenbabies. Wir haben aus diesem Wurf die kleine Toffifee behalten und aufgezogen. Sie ist ein rechter Wirbelwind und bringt ganz schön viel Unruhe in unser kleines Rudel. Aber sie ist einfach nur süß ( geht ja auch nicht anders bei dem Namen ) und hat auch schon sehr vielversprechend ihre Ausstellungskarriere begonnen. Auf der Bundessieger Zuchtschau 2009 in Dortmund wurde sie Bundesjüngstensiegerin, ein super guter Beginn !